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SeniorenNetz Märkisches Viertel

Aktuelles: Unser Projekt "SeniorenNetz Märkisches Viertel" ist in der Auswahl zum Deutschen Engagementpreis 2018
 
Das Informationsportal und Interaktionsnetzwerk „SeniorenNetz“ hat Chancen, den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis des Deutschen Engagementpreis 2018 zu gewinnen. Die Abstimmung läuft jetzt auf
www.deutscher-engagementpreis.de!

Jetzt kann jeder mit seiner Stimme Einfluss auf die Gewinner des Publikumspreises des Deutschen Engagementpreis 2018 nehmen: Noch bis zum 22. Oktober sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, für die Initiative des Netzwerk Märkisches Viertel e.V. das „SeniorenNetz“ im öffentlichen Online-Voting auf www.deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis zu stimmen.

Unter der Angabe der E-Mail-Adresse stimmt jeder Unterstützer jeweils einmal für ein oder mehrere Projekte ab. Am Ende gewinnt das Projekt bzw. die Initiative, die die meisten Stimmen erhält. Das Preisgeld von 10.000 Euro ist zweckgebunden für die Verwendung in einem konkreten Projekt, das im Zusammenhang mit dem Engagement steht. In der Online-Abstimmung um den Publikumspreis stehen alle nominierten Teilnehmer zur Wahl, die nicht von der Jury des Deutschen Engagementpreis 2018 in einer der Kategorien als Preisträgerin und Preisträger ausgezeichnet wurden. Die Gewinnerinnen und Gewinner aller Kategorien sowie des Publikumspreises werden am 5. Dezember bei der Preisverleihung des Deutschen Engagementpreis 2018 in Berlin bekannt gegeben.

 

Über das "SeniorenNetz Märkisches Viertel"

Im Berliner Stadtteil Märkisches Viertel wurde 2017 ein flächendeckendes Informations- und Interaktionsnetzwerk von, mit und für ältere Menschen entwickelt.

Die altersfreundliche digitale Infrastruktur wurde unter Beteiligung von Seniorinnen und Senioren aufgebaut und soll die Medienkompetenz Älterer stärken sowie den Austausch zwischen den Generationen fördern.

Unter dem Titel „Digital mobil im Märkischen Viertel“ vereinigt das Projektverschiedene Ansätze. So wurden Tablet PCs angeschafft und ein Trainingsprogramm für Senioren aufgelegt, das seit Januar wöchentlich im Mietertreffpunkt Ribbeck-Haus stattfindet. Ziel ist es, Älteren zu ermöglichen, alle internetfähigen Geräte wie Smartphones oder Tablet PCs unabhängig zu nutzen oder mit ein wenig Unterstützung Funktionen wie E-Mail, Google-Suche, Skype, Facebook und andere Anwendungen kennen- und durchführen zu können, die für sie interessant und nützlich sind.

Eine weitere Säule im SeniorenNetz ist die Website www.seniorennetz.berlin/mv. Die Website bietet eine Übersicht zu unterschiedlichen Themen, zu Orten im Viertel und in der nahen Umgebung sowie zu aktuellen Veranstaltungen.

Für Ratsuchende, die selbst kein Internet zu Hause haben, gibt es betreute Anlaufpunkte: Mobile Stelen mit integrierten Tablets und Druckern, an denen Senioren sich online informieren und Technik ausprobieren können.

Seniorinnen und Senioren werden als Fachexperten ihrer Lebenslagen aktiv in das Projekt eingebunden mit dem Ziel, gemeinsam ein multimediales Unterstützungsnetzwerk im Märkischen Viertel aufzubauen und Ältere im Umgang mit Technik zu stärken bzw. zur Nutzung virtueller Angebote zu motivieren, Einstiegsbarrieren zu senken und die Medienkompetenz zu stärken.

Im Projekt wurden vorhandene „analoge“ Angebote und „digitaler“ Handlungsbedarf zusammengeführt, durch die Zusammenarbeit mit Senioren aus dem Viertel, Nachbarschaftsnetzwerken, Quartiers- und Mieterbeiräten, Stadtteilakteuren und Schulen sowie Kommune, Verwaltung, Hochschulen, Kirchengemeinden und das ansässige Wohnungsunternehmen. Das Projekt zielt darauf ab, älteren Menschen den Anschluss an die digitale Gesellschaft zu erleichtern und nachhaltige Strukturen im Stadtteil aufzubauen, um eine altersfreundliche - und generationengerechte Infrastruktur sicherstellen.

Initiator des SeniorenNetz ist der Verein Netzwerk Märkisches Viertel, dessen Ziel es ist, den Bewohnerinnen und Bewohnern im Märkischen Viertel so lange wie möglich ein selbstständiges Leben in der eigenen Wohnung zu ermöglichen.

Das SeniorenNetz wurde in Kooperation mit „place/making – soziale Designprojekte“ entwickelt. Gefördert wurde das Projekt durch die GESOBAU AG und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Kooperation mit dem Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung.